Archiv für 'Allgemein'

Stoppt Evonik! Kein Giftmülltourismus im Spicher Wald!

Der Chemie-Konzern Evonik will 15.000 Tonnen Giftmüll am Rand des Naturschutzgebiets Wahner Heide nahe Troisdorf-Spich verklappen. Dies wollen wir verhindern!

Die GRÜNEN rufen deshalb gemeinsam mit den Naturfreunden Troisdorf  zu einer Demonstration am 23. Januar 2010 (Samstag) auf. Sie beginnt um 14 Uhr vor dem Parkplatz Mauspfad/Deponiestraße in Troisdorf. Von hier ziehen wir gemeinsam zum Troisdorfer Rathaus, um dem dortigen Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski (CDU) hunderte Unterschriften gegen das Vorhaben des Chemie-Konzerns Evonik zu überreichen.

Evonik möchte die bestehende Deponie in Troisdorf erweitern und aus ganz Europa am Spicher Wald Giftmüll abkippen. Darüber entscheiden muss die Bezirksregierung Köln mit ihrem Regierungspräsidenten Hans Peter Lindlar (CDU). Wir GRÜNE wollen ordentlich Druck machen und dagegen Flagge zeigen - alle, die unser Anliegen unterstützen und mit uns demonstrieren möchten, sind am Samstag herzlich willkommen!

Wir als GRÜNE JUGEND werden auch am Demonstrationszug teilnehmen und - in Schutzanzüge gekleidet - auf einem Bollerwagen “Giftmüll” durch die Stadt transportieren.

Wir hoffen auf deine Unterstützung - für Rückfragen stehen Wir gerne zur Verfügung.

Eure GRÜNE JUGEND Lohmar

Befragung im Stadtgebiet

Nicht vergessen: Am kommenden Montag (16.11.) tagt der Jugendhilfeausschuss um 18 Uhr im Rathaus.

Wir werden weiterhin am Ball bleiben, um für euch einen “offenen Jugentreff” in Lohmar durchzusetzen. Dafür brauchen wir natürlich auch eure Hilfe. Aus diesem Grund möchten wir euch vor Ort zu euren Meinungen und Ideen befragen. Begonnen haben wir bereits am vergangenen Donnerstag, 29. Oktober 2009, rund um das Schulzentrum in Lohmar. Dort sind wir auf zahlreiche positive Rückmeldungen gestoßen, die Kinder und Jugendlichen waren von der Idee begeistert. Dies wird aber auch nicht die letzte Befragung gewesen sein. In den nächsten Tagen werden wir weitere Befragungen durchführen, um euer Meinungsbild zu präzesieren.

Wir möchten Euch auch darauf hinweisen, dass am 16.11.09 um 18 Uhr der Jugendhilfeausschuss tagt, wo über die Durchsetzung entschieden wird. Es würde uns besonders freuen, wenn zu diesem Termin viele von Euch kommen.

Wenn ihr noch weitere Anregungen und Wünsche habt, dann mailt sie uns doch einfach zu: INFO@GJ-Lohmar.de

Fortschritte in Sachen “offener Jugendtreff”

Am Dienstag, den 06.10.2009 fand ein Treffen zwischen Vertretern der Stadt Lohmar und Jugendlichen zum Thema “offener Jugentreff” in Lohmar statt.

Diskutiert wurden unter anderem die Fragen:

  • Gibt es in Lohmar überhaupt Bedarf für einen “offenen Jugendtreff”?
  • Wie soll ein derartiges Projekt umgesetzt werden?
  • Wo soll der Prototyp des “offenen Jugendtreffs” ausprobiert werden?

Während der Diskussion stellte sich heraus, dass es durchaus einen Bedarf für den “offenen Jugentreff” gibt. Ziel dieses Projektes ist ja, dass sich Jugendliche ungestört treffen können, auch nach den Öffnungszeiten des Jugendzentrums, und dort ihre Freizeit gestallten können. Dabei ist es wichtig, dass sie nicht das Gefühl bekommen, dass sie von der Gesellschaft nicht akzeptiert werden und darum war uns ein Ort wichtig, welcher sich in unmittelbarer Nähe zum öffentlichen Leben befindet.

Umgesetzt werden soll der Jugendtreff so, dass es einen Unterstand geben soll, der durch verschiedenste Gerätschaften beliebig erweitert werden kann. Uns schwebte eine Mauer vor, die dann noch als Sprühwand dienen könnte. Dies sind allerdings nur Ideen. Was wirklich geschehen soll und wie das Projekt letztendlich aussehen soll, möchten wir euch überlassen. Dazu werden wir noch gezielt Befragungen durchführen.

Es soll nicht nur einen “offenen Jugendtreff” im Stadtgebiet Lohmar geben. Doch zuerst soll ein Prototyp am Gebäude der freiwilligen Feuerwehr eingerichtet werden. Wenn sich herausstellt, dass der Jugendtreff regelmäßig genutzt wird, dann sollen weitere folgen.

Diese Vorschläge werden nun in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses, am 16.11., diskutiert werden.

Einladung zur Fahrraddemo

Die GRÜNE JUGEND Lohmar und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club laden zur Fahrraddemo ein. Ein paar kurze Fakten zur Veranstaltung haben wir für euch zusammengestellt:

Was?

Fahrraddemo durch das Jabachtal (B507 bis Abzweig K13/Fischburg)

Wann?

Freitag, 18. September 2009 ab 15.30 Uhr

Treffpunkt?

Rathausvorplatz Lohmar

Wer?

Organisator ist die GRÜNE JUGEND Lohmar.

Der Aufruf wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Lohmar unterstützt.

Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag NRW Horst Becker MdL wird sich an der Aktion beteiligen und mitradeln.

Warum?

Wir kämpfen dafür, dass an der B507 ein gemeinsamer Fuß- und Radweg angelegt wird, damit Radfahrer und Fußgänger in Zukunft sicher das Jabachtal durchqueren können.

Wir setzen uns für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg an der B507 ein, damit Radfahrer und Fußgänger in Zukunft sicher das Jabachtal durchqueren können. Deshalb rufen WIR zu einer Fahrraddemo auf. Der Aufruf wird vom ADFC Lohmar unterstützt. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Horst Becker MdL hat ebenfalls seine Teilnahme zugesagt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, unser Anliegen zu unterstützen und mitzuradeln.

Die Fahrraddemo findet am Freitag dem 18. September ab 15.30 Uhr statt. Ausgangspunkt ist der Lohmarer Rathausvorplatz. Die Route führt von hier auf die B507 bis zum Abzweig K13/Fischburg und wieder zurück.

Organisator Patrick Brumm (21) von der GRÜNEN JUGEND Lohmar erklärt:

„Die B507 durch das Jabachtal ist zwar für Autofahrer breit ausgebaut und hat fast schon ‚Autobahn-Charakter’. Für Radfahrer bleibt aber nur der unsichere Standstreifen. Doch gerade die Strecke von Birk nach Lohmar ist nicht nur für Autofahrer eine wichtige Verbindungsstrecke - sondern auch für Jugendliche, die mit dem Rad zur Schule oder zum Sportverein nach Lohmar oder dort Freunde besuchen wollen. Auch Freizeitradler würden die Strecke gerne befahren. Die Nutzung des Standstreifens für Fahrradfahrer ist hier aber sehr gefährlich - und vor allem illegal! Deshalb wird es Zeit, dass sich etwas bewegt - darum treten wir in die Pedale!“

Damit ihr eine Übersicht bekommt um welche Strecke es sich handelt hier ein kleiner Kartenausschnitt:

Größere Kartenansicht

Lohmars Jugendliche brauchen einen offiziellen Treffpunkt im öffentlichen Raum, das geht nicht nur aus dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Lohmar 2008 bis 2009 hervor, sondern lässt sich auch aus den Konflikten zwischen Anwohnern und „herumlungernden” Jugendlichen in der Vergangenheit schließen. Zwar bieten in Lohmar die Jugendzentren einen Ort für Jugendliche, diese erreichen jedoch nur eine kleine Gruppe junger Menschen und sind zudem durch Öffnungszeiten nur begrenzt zugänglich.

„Jugendliche sollten nicht als ungeliebtes, lärmendes Übel, das man möglichst nur außerhalb der Stadt haben will, wo es niemand stört, wahrgenommen werden. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und als solcher sollten sie Orte bekommen, an denen sie sich selbstständig und unbeobachtet mit ihren Freunden treffen können, ohne ständig Gefahr zu laufen von Anwohnern mit Hilfe der Polizei verjagt zu werden” , beschreibt Sprecherin Lisa Feustel die Idee des offenen Jugendtreffpunkts.

„Das ließe sich sogar mit einfachen Mitteln und verhältnismäßig kostengünstig realisieren.”, fügt Sprecher Benedikt Schößler hinzu. „Eine einfache überdachte Sitzgelegenheit, ein alter Bauwagen o.Ä. würde schon reichen.”

Schwierig ist nur der Stadtort, da sowohl eine zentrale Lage als auch ein gewisser Abstand zu Wohngebieten notwendig ist. Die GRÜNE JUGEND Lohmar hat deshalb beantragt, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit den Schulen öffentlich mit Jugendlichen ihre Wünsche und Anforderungen an einen solchen Treffpunkt diskutiert um dadurch einen Stadtort zu finden mit dem alle Beteiligten zufrieden sind.

Bei Erfolg des Projekts in Lohmar-Ort könnten ähnliche Treffpunkte auch im Raum Birk und in Wahlscheid errichtet werden.

Bildungsstreik 2009

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Seit Montag gehen in ganz Deutschland Schüler_innen und Student_innen auf die Straße um gegen das aktuelle Bildungssystem zu demonstrieren. Am Hauptaktionstag gestern fanden dabei bundesweit Demonstrationen in mehr als 80 Städten mit insegesamt bis zu 240 000 Teilnehmern statt. Die GRÜNE JUGEND und Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, solidarisieren sich mit den Streikenden und unterstützen deren Anliegen.

Die Forderungen sind vielfältig. Hier die wichtigsten in Kürze:

Studiengebühren abschaffen!

Bildung sollte immer und überall für jeden und jede offen stehen, und zwar unabhängig vom finanziellen Hintergrund. Das gebietet das Prinzip der Gleichberechtigung. Durch Studiengebühren wird dieses Prinzip verletzt, da Kinder aus finanziell schwachen Familien dadurch ein Studium entweder gar nicht oder nur unter großen Anstrengungen durch die Doppelbelastung von Job und Studium finanzieren können. Die eingeführten Studienkredite helfen hier kaum und haben nur zur Folge, dass den Absolvent_innen der Berufseinstieg durch einen gewaltigen Schuldenberg zusätzlich erschwert wird.

Eine Schule für alle!

Das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland und vor allem die frühe Aufteilung der Kinder nach der vierten Klasse auf Hauptschule, Realschule und Gymnasium ist hochgradig ungerecht. Für die Lehrer_innen ist es quasi unmöglich zu beurteilen welche Fähigkeiten ein 10-jähriges Kind als Jugendlicher oder Erwachsener entwickeln wird. Eine gerechte Empfehlung nach den Stärken des Kindes für eine passende weiterführende Schule kann gar nicht stattfinden. Stattdessen konzentriert man sich beim “Aussortieren” auf die Schwächen der Kinder und den sozialen Hintergrund. Somit wird soziale Ungleichheit manifestiert und unbequeme Schüler_innen werden auf Haupt- und Sonderschulen abgeschoben und ihnen damit jede Chance auf eine vernünftige Zukunft genommen.

Deshalb fordern wir gemeinsames Lernen für alle und dabei individuelle Förderung um jeder Schüler_in die gleiche Chance auf eine gute Ausbildung zu geben.

Kleinere Klassen, mehr Lehrer_innen! Besseres Betreuungsverhältnis an den Hochschulen!

In Deutschland wird seit Jahren an Bildung gespart. Gemessen am BIP gab Deutschland in den letzten Jahren rund 15% weniger als andere Industriestaaten für die Bildung seiner Jugend aus. Folge sind nicht nur schlechte technische Ausstattung, sondern auch große Klassen und überfüllte Hörsääle mit viel zu wenig Lehrer_innen und Dozent_innen, was kaum Raum für individuelle Betreuung und Förderung lässt. So ist kein vernünftiges Lernen möglich, das eine Entfaltung der Persönlichkeiten und Entwicklung der eigenen Fähigkeiten ermöglicht.

Kopfnoten abschaffen!

Die Bewertung des Sozialverhaltens von Schüler_innen durch Kopfnoten ist ungerecht. Sie bietet Lehrer_innen ein Ventil um unbequemen Schüler_innen einen Denkzettel zu verpassen, verbaut diesen im Extremfall die Zukunft und kann so kaum einem potentiellen Arbeitgeber einen Anhaltspunkt über die Fähigkeiten der Bewerber_in geben.

Die rege Teilnahme in den letzten Tagen zeigt: Die Menschen haben die Nase voll und eine neue Jugendbewegung formt sich um das 217866zu ändern. Und wer dazu noch die parallel laufenden Protetste von Erzieher_innen für bessere Arbeitsbedingungen beobachtet, dem wird klar: Mit Deutschlands Bildungssystem stimmt einiges nicht!

Deshalb sind auch noch den Rest der Woche alle Schüler_innen, Student_innen, Lehrer_innen, Eltern und alle die sich sonst noch angesprochen fühlen dazu aufgerufen sich an den Protesten zu beteiligen und für ein besseres Bildungssystem zu kämpfen.

Der Bildungsstreik endet am Samstag mit einer großen Abschlusskundgebung in Düsseldorf. Start ist um 13.00 am Hauptbahnhof.

Die Website zum Protest: http://www.bildungsstreik2009.de/

Achtung! Zu voll…

Keine Leerung in Sicht

Keine Leerung in Sicht

Schön, wenn jeder seinen Müll in die Tonne wirft, aber niemand den Abfalleimer leert…

Für einen Offenen Jugendtreff in Lohmar

Lohmar braucht einen Ort, an dem sich Jugendliche treffen können, an dem sie sich mit Freunden treffen und herumlungern können. Und das ohne, dass ständig ein Sozialarbeiter auf sie aufpassen muss, oder dass Anwohner sie als lästiges Übel ansehen, dass man verscheuchen möchte. Das ist uns schon lange klar. Und weil in Lohmar da zur Zeit nichts anderes bleibt als Bushaltestellen und Straßenecken machen wir uns stark für die Errichtung eines Offenen Jugendtreffs.

Am Samstag testeten wir nun einen ersten möglichen Standort für einen solchen Offenen Jugendtreff aus. Treffpunkt war die Grünfläche gegenüber der Feuerwache Lohmar nahe des Schulzentrums.

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Neuer Vorstand für die Grüne Jugend Lohmar

Grüne Jugend - Imagefoto

Grüne Jugend Lohmar

Auf ihrer Mitgliederversammlung am Sonntag, den 09.11.2008 hat die GRÜNE JUGEND Lohmar einen neuen Vorstand gewählt. Als Sprecherin wurde Lisa Feustel im Amt bestätigt. Wiedergewählt wurden außerdem Schriftführerin Eva Hennecke sowie Schatzmeister Daniel Bröhl. Neu im vierköpfigen Vorstand ist Benedikt Schößler als zweiter Sprecher.

Wir danken Manuel Peter, der sich nicht mehr zur Wahl stellte, für seine engagierte Arbeit als Sprecher in den letzten zwei Jahren. Er wird seine Ideen sicherlich weiterhin auch als Mitglied einbringen und uns unterstützen.

Thematisch wird sich die GRÜNE JUGEND in der nächsten Zeit damit beschäftigen, wie Treffpunkte für Jugendliche im öffentlichen Raum geschaffen und ihre Ideen besser bei der Stadtplanung berücksichtigt werden können. Außerdem wird die neue Pausenzeitenregelung im Schulzentrum am Donrather Dreieck ein Thema sein.

Der Basketballkorb ist da

Der neue Basketball Korb in Wahlscheid

Der neue Basketball Korb in Wahlscheid

Der von uns vor einigen Monaten beantragte Basketballkorb ist am Wahlscheider Forum von der Stadt Lohmar aufgestellt worden. Die Lage ist wegen des dort gelegenen Jugendzentrums ideal – die ersten Sonnenstrahlen lockten bereits Jugendliche an.

Damit wurde jetzt der Wunsch einiger Wahlscheider Jugendlicher erfüllt.

Lisa begrüßt die Bewilligung und den Bau des Basketballkorbs: “Wir glauben, dass Ideen, die von den Jugendlichen selbst kommen, viel öfter realisiert werden sollten.”

Manuel freut sich außerdem über die gute Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, die sich prompt mit den Jungpolitikern zusammensetzte und eine Ortsbegehung organisierte. “Damit wird gezeigt, dass auch die politischen Jugendorganisationen vor Ort etwas für die Lebensqualität tun können – solange sie sich ernsthaft mit den Problemen beschäftigen und nicht bloß ihren eigenen Mitgliedern Kurzweil bieten”, fügt er hinzu.