Lohmars Jugendliche brauchen einen offiziellen Treffpunkt im öffentlichen Raum, das geht nicht nur aus dem Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Lohmar 2008 bis 2009 hervor, sondern lässt sich auch aus den Konflikten zwischen Anwohnern und „herumlungernden” Jugendlichen in der Vergangenheit schließen. Zwar bieten in Lohmar die Jugendzentren einen Ort für Jugendliche, diese erreichen jedoch nur eine kleine Gruppe junger Menschen und sind zudem durch Öffnungszeiten nur begrenzt zugänglich.

„Jugendliche sollten nicht als ungeliebtes, lärmendes Übel, das man möglichst nur außerhalb der Stadt haben will, wo es niemand stört, wahrgenommen werden. Sie sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft und als solcher sollten sie Orte bekommen, an denen sie sich selbstständig und unbeobachtet mit ihren Freunden treffen können, ohne ständig Gefahr zu laufen von Anwohnern mit Hilfe der Polizei verjagt zu werden” , beschreibt Sprecherin Lisa Feustel die Idee des offenen Jugendtreffpunkts.

„Das ließe sich sogar mit einfachen Mitteln und verhältnismäßig kostengünstig realisieren.”, fügt Sprecher Benedikt Schößler hinzu. „Eine einfache überdachte Sitzgelegenheit, ein alter Bauwagen o.Ä. würde schon reichen.”

Schwierig ist nur der Stadtort, da sowohl eine zentrale Lage als auch ein gewisser Abstand zu Wohngebieten notwendig ist. Die GRÜNE JUGEND Lohmar hat deshalb beantragt, dass die Stadt in Zusammenarbeit mit den Schulen öffentlich mit Jugendlichen ihre Wünsche und Anforderungen an einen solchen Treffpunkt diskutiert um dadurch einen Stadtort zu finden mit dem alle Beteiligten zufrieden sind.

Bei Erfolg des Projekts in Lohmar-Ort könnten ähnliche Treffpunkte auch im Raum Birk und in Wahlscheid errichtet werden.

Bildungsstreik 2009

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Seit Montag gehen in ganz Deutschland Schüler_innen und Student_innen auf die Straße um gegen das aktuelle Bildungssystem zu demonstrieren. Am Hauptaktionstag gestern fanden dabei bundesweit Demonstrationen in mehr als 80 Städten mit insegesamt bis zu 240 000 Teilnehmern statt. Die GRÜNE JUGEND und Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, solidarisieren sich mit den Streikenden und unterstützen deren Anliegen.

Die Forderungen sind vielfältig. Hier die wichtigsten in Kürze:

Studiengebühren abschaffen!

Bildung sollte immer und überall für jeden und jede offen stehen, und zwar unabhängig vom finanziellen Hintergrund. Das gebietet das Prinzip der Gleichberechtigung. Durch Studiengebühren wird dieses Prinzip verletzt, da Kinder aus finanziell schwachen Familien dadurch ein Studium entweder gar nicht oder nur unter großen Anstrengungen durch die Doppelbelastung von Job und Studium finanzieren können. Die eingeführten Studienkredite helfen hier kaum und haben nur zur Folge, dass den Absolvent_innen der Berufseinstieg durch einen gewaltigen Schuldenberg zusätzlich erschwert wird.

Eine Schule für alle!

Das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland und vor allem die frühe Aufteilung der Kinder nach der vierten Klasse auf Hauptschule, Realschule und Gymnasium ist hochgradig ungerecht. Für die Lehrer_innen ist es quasi unmöglich zu beurteilen welche Fähigkeiten ein 10-jähriges Kind als Jugendlicher oder Erwachsener entwickeln wird. Eine gerechte Empfehlung nach den Stärken des Kindes für eine passende weiterführende Schule kann gar nicht stattfinden. Stattdessen konzentriert man sich beim “Aussortieren” auf die Schwächen der Kinder und den sozialen Hintergrund. Somit wird soziale Ungleichheit manifestiert und unbequeme Schüler_innen werden auf Haupt- und Sonderschulen abgeschoben und ihnen damit jede Chance auf eine vernünftige Zukunft genommen.

Deshalb fordern wir gemeinsames Lernen für alle und dabei individuelle Förderung um jeder Schüler_in die gleiche Chance auf eine gute Ausbildung zu geben.

Kleinere Klassen, mehr Lehrer_innen! Besseres Betreuungsverhältnis an den Hochschulen!

In Deutschland wird seit Jahren an Bildung gespart. Gemessen am BIP gab Deutschland in den letzten Jahren rund 15% weniger als andere Industriestaaten für die Bildung seiner Jugend aus. Folge sind nicht nur schlechte technische Ausstattung, sondern auch große Klassen und überfüllte Hörsääle mit viel zu wenig Lehrer_innen und Dozent_innen, was kaum Raum für individuelle Betreuung und Förderung lässt. So ist kein vernünftiges Lernen möglich, das eine Entfaltung der Persönlichkeiten und Entwicklung der eigenen Fähigkeiten ermöglicht.

Kopfnoten abschaffen!

Die Bewertung des Sozialverhaltens von Schüler_innen durch Kopfnoten ist ungerecht. Sie bietet Lehrer_innen ein Ventil um unbequemen Schüler_innen einen Denkzettel zu verpassen, verbaut diesen im Extremfall die Zukunft und kann so kaum einem potentiellen Arbeitgeber einen Anhaltspunkt über die Fähigkeiten der Bewerber_in geben.

Die rege Teilnahme in den letzten Tagen zeigt: Die Menschen haben die Nase voll und eine neue Jugendbewegung formt sich um das 217866zu ändern. Und wer dazu noch die parallel laufenden Protetste von Erzieher_innen für bessere Arbeitsbedingungen beobachtet, dem wird klar: Mit Deutschlands Bildungssystem stimmt einiges nicht!

Deshalb sind auch noch den Rest der Woche alle Schüler_innen, Student_innen, Lehrer_innen, Eltern und alle die sich sonst noch angesprochen fühlen dazu aufgerufen sich an den Protesten zu beteiligen und für ein besseres Bildungssystem zu kämpfen.

Der Bildungsstreik endet am Samstag mit einer großen Abschlusskundgebung in Düsseldorf. Start ist um 13.00 am Hauptbahnhof.

Die Website zum Protest: http://www.bildungsstreik2009.de/

Inovationszentrum Lohmar

Innovationszentrum Lohmar

Am Samstag, den 23.05.2009, haben wir uns erneut für die Schaffung eines offenen Jugendtreffs engagiert. Dieses Mal trafen wir uns gegen 11 Uhr, um uns im Innovationszentrum nieder zu lassen. Wie schon bei der letzte Aktion wollten wir für einen offen Jugentreff werben, der für die Jugendlichen ein Freiraum aber auch zugleich ein Ort darstellt, an dem sie nicht aus der Öffentlichkeit “verbannt” werden.

Am nächsten Samstag, dem 23.05.2009 wird die nächste Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Lohmar stattfinden. Dazu laden wir alle Mitglieder, Interessierten und jeden der sonst noch Lust hat für 18.00 Uhr ein. Treffpunkt ist vor dem Lohmarer Rathaus.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Für weitere Fragen, mailt doch einfach: lisa.feustel@jg-lohmar.de

Keine Leerung in Sicht

Keine Leerung in Sicht

Schön, wenn jeder seinen Müll in die Tonne wirft, aber niemand den Abfalleimer leert…

Kritisch zu betrachten ist aus unserer Sicht die Aktion der CDU/JU, die ihr Vorhaben unter den Schutz des Stadtmarketing Vereins Lohmar e.V. stellt!

Nachhilfe-Schwein

Nachhilfe-Schwein

Auf dem Stadtfest werdet ihr an fast jedem Stand ein Sparschwein finden, das Spenden für einen “guten Zweck” sammelt. Gesammelt wird von den Stadtmachern und der CDU/JU, die mit den Spenden, die sie von den Besuchern des Lohmarer Stadtfestes 2009 bekommen, die Lohmarer Kinder unterstützen möchten, die sich von Haus aus keine Nachhilfe leisten können.

Am Stand der GRÜNEN und der GRÜNEN Jugend werdet ihr ein solches Sparschwein nicht finden, da wir der Meinung sind, dass man nicht die Auswirkungen durch eine Sozialleistung der Bürger bekämpfen soll, sondern das Problem an den Wurzeln anpacken muss! Die Fragen, die sich stellen, sind doch ganz andere:

  • Warum braucht ein Sozialstaat wie Deutschland überhaupt Bürger, die für die Bildung von Kindern und Jugendlichen spenden?
  • Sollte nicht das Bildungssystem so umgestellt werden, dass die SchülerInnen überhaupt keine Nachhilfe benötigen, weil sie von ihrem Bildungsgang bereits die beste Förderung in jeglicher pädagogischen Hinsicht genießen?
  • Müssen aus diesem Grund nicht viel mehr finanzielle Mittel aus dem Haushalt des Landes NRW für die Bildung der Kinder und Jugendlichen ausgegeben werden?

Denn das wichtigste Gut, dass Deutschland verkaufen kann ist und bleibt doch die Bildung! Durch die Haltung der CDU/JU und auch durch die Unterstützung einer solchen Aktion wird das Problem nur geduldet, ausgebadet und kann niemals behoben werden. Als angehender Pädagoge sollte der Sprecher der JU, Tim Salgert, das doch mit am Besten wissen!

Und übrigens: Was auf Landesebene bei der CDU nicht funktioniert, das soll nun die CDU auf kommunaler Ebene richten?

Ehrung für die Teilnahme an

Mit viel Spaß und Elan starteten wir in den ersten Tag des Stadtfestes in Lohmar. Pünktlich haben wir unseren Stand heute gegen 10 Uhr auf der Hauptstraße vor der Parfumerie Rüdell in Betrieb genommen. Neben vielen Infomaterialien und kleinen Aufmerksamkeiten kamen die Organspendeausweise besonders gut an.

Gegen 16 Uhr folgte eine Ehrung für die Teilnahme an “Lohmar fegt los”. Wir erhielten eine Urkunde und einen Gutschein zum Verzehr im La Casa Loca.

Dafür bedanken wir uns recht herzlich!

Wir möchten euch gerne am morgigen Sonntag wieder zu unserem Stand einladen und hoffen auf ein zahlreiches Erscheinen.

Es ist wieder einmal soweit: Das Stadtfest in Lohmar steht vom 15.-17.05.2009 vor der Tür. Wir möchten uns das großartige Ereignis natürlich nicht entgehen lassen und sind darum auch mit einem Stand vertreten, den wir zusammen mit der Partei der GRÜNEN in Lohmar aufbauen werden. Zusammen wollen wir euch über das wichtige und interessante Thema der Organspende informieren.

Warum haben wir uns für dieses Thema entschieden?

Wir entschieden uns für dieses Thema, da wir finden, dass jedem in Not geratenem Menschen die Chance gegeben werden soll, dass er/sie ein Spenderorgan erhält, um überleben zu können. Doch dafür ist er/sie auf die Spende eines anderen Menschen angewiesen, der ersteinmal gefunden werden muss. Wir möchten euch aus diesem Grund darüber informieren, wie ihr selbst helfen könnt und euch bei der Entscheidung unterstützen, ob ihr soetwas überhaupt tun möchtet. Zu diesem Zweck haben wir uns reichlich Informationsmaterial besorgt, das ihr an unserem Stand, neben anderen Dingen bekommen könnt.

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Gleichzeitig wünschen euch allen viel Spaß auf dem Stadtfest, dem Lohmarer Volkslauf, beim Beachsoccer und bei allen anderen Veranstalltungen an diesem Wochenende!

Lohmar braucht einen Ort, an dem sich Jugendliche treffen können, an dem sie sich mit Freunden treffen und herumlungern können. Und das ohne, dass ständig ein Sozialarbeiter auf sie aufpassen muss, oder dass Anwohner sie als lästiges Übel ansehen, dass man verscheuchen möchte. Das ist uns schon lange klar. Und weil in Lohmar da zur Zeit nichts anderes bleibt als Bushaltestellen und Straßenecken machen wir uns stark für die Errichtung eines Offenen Jugendtreffs.

Am Samstag testeten wir nun einen ersten möglichen Standort für einen solchen Offenen Jugendtreff aus. Treffpunkt war die Grünfläche gegenüber der Feuerwache Lohmar nahe des Schulzentrums.

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Am Donnerstag, den 23. April wird Sven Giegold auf Einladung der GRÜNEN Lohmar einen Vortrag zur Bankenkrise, Globalisierung und den Machenschaften internationaler Konzerne halten.

Er ist Mitbegründer des globalisierungskritischen Bündnisses attac in Deutschland und GRÜNER Kanidat für die Europawahl. Es verspricht also eine interessante Veranstaltung zu werden. Beginn ist 19.30 Uhr im PZ der Realschule.

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