Heute war es soweit und Wir als GRÜNE JUGEND Lohmar haben Flagge gezeigt und die Demonstration gegen die Erweiterung der Giftmüll-Deponie tatkräftig unterstützt.
Zu den Hintergründen: Der Chemie-Konzern EVONIK möchte die Sondermüll-Deponie am Spicher-Wald erweitern um 15.000 Tonnen Giftmüll aus ganz Europa am Spicher Wald abzuladen. Das wollen wir verhindern!
Über die Erweiterung der Deponie entscheidet die Bezirksregierung Köln mit ihrem amtierenden Regierungspräsidenten Hans Peter Lindlar (CDU).
Über 1000 Menschen haben diesem Anliegen heute in Form der Demonstration ein Gesicht gegeben. Insgesamt hat das Aktionsbündnis bis jetzt etwa 8000 Unterschriften von BürgerInnen gesammelt - und es werden stetig mehr. Die Unterschriften wurden heute dem Troisdorfer Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski (CDU) überreicht - er wird sie an den Regierungspräsidenten weiterleiten.
Die ersten Schritte sind getan - doch Wir machen weiter Druck um die Deponie zu stoppen!
weitere Informationen:
www.naturfreunde-troisdorf.de
blog.gruene-nrw.de
Die Grüne Jugend Lohmar startete am Freitag, 18.09.2009 zu einer Fahrraddemo um sich für den Ausbau eines sicheren Fuß- und Radweges entlang der Jabachtalstraße (B507) stark zu machen.
Bei schönstem Spätsommerwetter radelten 20 gut gelaunte Teilnehmer mit uns vom Lohmarer Rathaus in Richtung Donrather Dreieck, um von dort aus auf der Jabachtalstraße (B507) Richtung Abzweig K13/Fischburg und wieder zurück zu fahren.
Als Unterstützer konnten wir Horst Becker, den verkehrspolitischen Sprecher der Grünen im Landtag, sowie den Ortsverband Lohmar des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) zum mitradeln gewinnen.
Zur Zeit müssen Radfahrer und auch Fußgänger aus den Orten Heide, Inger, Birk die sich ins Lohmarer Zentrum bewegen möchten mit dem Standstreifen entlang der B507 vorlieb nehmen. Dieser ist für Radfahrer jedoch sehr gefährlich: Autos, Motorräder sowie Nutzfahrzeuge fahren auf dieser kurvenreichen Strecke meist mit erhöhter Geschwindigkeit und kreuzen den Seitenstreifen.
Patrick (21) von der Grünen Jugend sagte nach der Demo: „Für uns ist es ein nicht tragbarer Zustand, dass die B507 fast schon die Ausmaße einer Autobahn annimmt, es jedoch bisher keine Bemühungen gegeben hat, diesen Weg für Radfahrer sicher zu machen. Deshalb fordern wir das Aufstellen einer Leitplanke auf der Nördlichen Seite der B507, sowie die Verschmählerung der beiden Autospuren zugunsten des verbreiterten Rad- und Fußgängerweges, damit Fußgänger und Radfahrer in Zukunft keine Angst mehr haben müssen sich entlang der B507 zu bewegen. Gerade Jugendliche aus Birk und Umgebung könnten so sicherer zu Schule und Freizeitaktivitäten fahren.“
Und hier unser Video zu der Aktion:
Die GRÜNE JUGEND Lohmar und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club laden zur Fahrraddemo ein. Ein paar kurze Fakten zur Veranstaltung haben wir für euch zusammengestellt:
Was?
Fahrraddemo durch das Jabachtal (B507 bis Abzweig K13/Fischburg)
Wann?
Freitag, 18. September 2009 ab 15.30 Uhr
Treffpunkt?
Rathausvorplatz Lohmar
Wer?
Organisator ist die GRÜNE JUGEND Lohmar.
Der Aufruf wird vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club Lohmar unterstützt.
Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen im Landtag NRW Horst Becker MdL wird sich an der Aktion beteiligen und mitradeln.
Warum?
Wir kämpfen dafür, dass an der B507 ein gemeinsamer Fuß- und Radweg angelegt wird, damit Radfahrer und Fußgänger in Zukunft sicher das Jabachtal durchqueren können.
Wir setzen uns für einen gemeinsamen Fuß- und Radweg an der B507 ein, damit Radfahrer und Fußgänger in Zukunft sicher das Jabachtal durchqueren können. Deshalb rufen WIR zu einer Fahrraddemo auf. Der Aufruf wird vom ADFC Lohmar unterstützt. Der verkehrspolitische Sprecher der Grünen Landtagsfraktion Horst Becker MdL hat ebenfalls seine Teilnahme zugesagt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, unser Anliegen zu unterstützen und mitzuradeln.
Die Fahrraddemo findet am Freitag dem 18. September ab 15.30 Uhr statt. Ausgangspunkt ist der Lohmarer Rathausvorplatz. Die Route führt von hier auf die B507 bis zum Abzweig K13/Fischburg und wieder zurück.
Organisator Patrick Brumm (21) von der GRÜNEN JUGEND Lohmar erklärt:
„Die B507 durch das Jabachtal ist zwar für Autofahrer breit ausgebaut und hat fast schon ‚Autobahn-Charakter’. Für Radfahrer bleibt aber nur der unsichere Standstreifen. Doch gerade die Strecke von Birk nach Lohmar ist nicht nur für Autofahrer eine wichtige Verbindungsstrecke - sondern auch für Jugendliche, die mit dem Rad zur Schule oder zum Sportverein nach Lohmar oder dort Freunde besuchen wollen. Auch Freizeitradler würden die Strecke gerne befahren. Die Nutzung des Standstreifens für Fahrradfahrer ist hier aber sehr gefährlich - und vor allem illegal! Deshalb wird es Zeit, dass sich etwas bewegt - darum treten wir in die Pedale!“
Damit ihr eine Übersicht bekommt um welche Strecke es sich handelt hier ein kleiner Kartenausschnitt:
Bei ihrer Klimaaktion auf dem Frouardplatz am vergangenen Samstag hat die GRÜNE JUGEND Lohmar auf den drohenden Anstieg des Meeresspiegels aufmerksam gemacht und Gegenmaßnahmen auch auf kommunaler Ebene gefordert.
Sprecherin Lisa Feustel: „Durch den Anstieg des Meeresspiegels um nur einen Meter wären bis zu 180 Millionen Menschen betroffen, die nicht nur ihr Zuhause verlieren, sondern durch überschwemmte Ackerflächen auch ins finanzielle und soziale Elend gestürzt würden. Das geht auch uns was an!”
Unter dem Motto „Bald sind auch eure Füße nass” verteilte die GRÜNE JUGEND Lohmar Flyer und versuchte auf kreative Weise mit Taucherbrillen bekleidet und in einem Kinderplantschbecken stehend die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren.
Sprecher Benedikt Schößler: „Auch wir in Lohmar müssen etwas gegen den Klimawandel tun. Dazu gehört eine Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie Fahrradfahren und ÖPNV genauso wie kommunales Engagement für erneuerbare Energien und die Sanierung öffentlicher Gebäude um Energie zu sparen. Nur wenn auch kleine Städte wie Lohmar mitmachen können wir noch etwas retten.”




Extreme Wetterbedingungen und -veränderungen, wie der Sturm Kyrill und ungewöhnlich warme Temperaturen im Frühjahr, sind Vorboten des bereits begonnenen Klimawandels. Wenn wir es nicht schaffen die Erderwärmung bei einen Temperaturanstieg von 2°C zu stoppen, wird der Klimawandel katastrophale Folgen nach sich ziehen. Dazu gehören nicht nur weitere Naturkatastrophen sondern vor allem auch der Anstieg des Meeresspiegel. Große landwirtschaftlich wichtige Flächen und bewohntes Land in niedrig gelegenen Gegenden wie Bangladesh oder den Niederlanden werden dadurch überschwemmt. Die sozialen und finanziellen Folgen für die Bewohner werden katastrophal sein und durch eine Welle von Klimaflüchtlingen auch uns betreffen.
Die GRÜNE JUGEND Lohmar wird deshalb am 25.07.2009, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, auf dem Frouardplatz in Lohmar unter dem Motto „Bald sind auch eure Füße nass” eine Aktion für mehr Umwelt- und Klimaschutz veranstalten.
Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger mit unserer Aktion und unseren Infomaterialien an dem Stand auf den Klimawandel aufmerksam machen und Bewusstsein dafür schaffen, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann!
Als GRÜNE JUGEND Lohmar fordern wir auch auf kommunaler Ebene weitreichende Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß einzudämmen. Dazu gehören ein Ausbau des Nahverkehrs, mehr kommunales Engagement für erneuerbare Energien und Förderung des Radverkehrs durch mehr Fahrradwege.

Seit Montag gehen in ganz Deutschland Schüler_innen und Student_innen auf die Straße um gegen das aktuelle Bildungssystem zu demonstrieren. Am Hauptaktionstag gestern fanden dabei bundesweit Demonstrationen in mehr als 80 Städten mit insegesamt bis zu 240 000 Teilnehmern statt. Die GRÜNE JUGEND und Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, solidarisieren sich mit den Streikenden und unterstützen deren Anliegen.
Die Forderungen sind vielfältig. Hier die wichtigsten in Kürze:
Studiengebühren abschaffen!
Bildung sollte immer und überall für jeden und jede offen stehen, und zwar unabhängig vom finanziellen Hintergrund. Das gebietet das Prinzip der Gleichberechtigung. Durch Studiengebühren wird dieses Prinzip verletzt, da Kinder aus finanziell schwachen Familien dadurch ein Studium entweder gar nicht oder nur unter großen Anstrengungen durch die Doppelbelastung von Job und Studium finanzieren können. Die eingeführten Studienkredite helfen hier kaum und haben nur zur Folge, dass den Absolvent_innen der Berufseinstieg durch einen gewaltigen Schuldenberg zusätzlich erschwert wird.
Eine Schule für alle!
Das dreigliedrige Schulsystem in Deutschland und vor allem die frühe Aufteilung der Kinder nach der vierten Klasse auf Hauptschule, Realschule und Gymnasium ist hochgradig ungerecht. Für die Lehrer_innen ist es quasi unmöglich zu beurteilen welche Fähigkeiten ein 10-jähriges Kind als Jugendlicher oder Erwachsener entwickeln wird. Eine gerechte Empfehlung nach den Stärken des Kindes für eine passende weiterführende Schule kann gar nicht stattfinden. Stattdessen konzentriert man sich beim “Aussortieren” auf die Schwächen der Kinder und den sozialen Hintergrund. Somit wird soziale Ungleichheit manifestiert und unbequeme Schüler_innen werden auf Haupt- und Sonderschulen abgeschoben und ihnen damit jede Chance auf eine vernünftige Zukunft genommen.
Deshalb fordern wir gemeinsames Lernen für alle und dabei individuelle Förderung um jeder Schüler_in die gleiche Chance auf eine gute Ausbildung zu geben.
Kleinere Klassen, mehr Lehrer_innen! Besseres Betreuungsverhältnis an den Hochschulen!
In Deutschland wird seit Jahren an Bildung gespart. Gemessen am BIP gab Deutschland in den letzten Jahren rund 15% weniger als andere Industriestaaten für die Bildung seiner Jugend aus. Folge sind nicht nur schlechte technische Ausstattung, sondern auch große Klassen und überfüllte Hörsääle mit viel zu wenig Lehrer_innen und Dozent_innen, was kaum Raum für individuelle Betreuung und Förderung lässt. So ist kein vernünftiges Lernen möglich, das eine Entfaltung der Persönlichkeiten und Entwicklung der eigenen Fähigkeiten ermöglicht.
Kopfnoten abschaffen!
Die Bewertung des Sozialverhaltens von Schüler_innen durch Kopfnoten ist ungerecht. Sie bietet Lehrer_innen ein Ventil um unbequemen Schüler_innen einen Denkzettel zu verpassen, verbaut diesen im Extremfall die Zukunft und kann so kaum einem potentiellen Arbeitgeber einen Anhaltspunkt über die Fähigkeiten der Bewerber_in geben.
Die rege Teilnahme in den letzten Tagen zeigt: Die Menschen haben die Nase voll und eine neue Jugendbewegung formt sich um das
zu ändern. Und wer dazu noch die parallel laufenden Protetste von Erzieher_innen für bessere Arbeitsbedingungen beobachtet, dem wird klar: Mit Deutschlands Bildungssystem stimmt einiges nicht!
Deshalb sind auch noch den Rest der Woche alle Schüler_innen, Student_innen, Lehrer_innen, Eltern und alle die sich sonst noch angesprochen fühlen dazu aufgerufen sich an den Protesten zu beteiligen und für ein besseres Bildungssystem zu kämpfen.
Der Bildungsstreik endet am Samstag mit einer großen Abschlusskundgebung in Düsseldorf. Start ist um 13.00 am Hauptbahnhof.
Die Website zum Protest: http://www.bildungsstreik2009.de/
Einer möglichen Gefahr durch Terrorismus wird in diesen Tagen gerne mit zunehmender Überwachung und größeren Kompetenzen der Sicherheitsorgane begegnet. Dass diese Maßnahmen vor allem Bürger und Bürgerinnen treffen, die sich nichts haben zu Schulden lassen, wird ignoriert.
Jemandem, der ernsthaft ein Verbrechen plant, ist es ein Leichtes staatlicher Überwachung zu entgehen: Prepaidhandy auf dem Flohmarkt gekauft schon ist der Sinn des Datensammelns dahin.
Und dass auch jemand, “der nichts zu verbergen hat”, sich gerade deshalb gegen Vorratsdatenspeicherung und Co stellen sollte, ist jedem Menschen, der mehr als nur einen kurzen Augenblick nachdenkt, bewusst.
Durch Vorratsdatenspeicherung wird jeder unter Generalverdacht gestellt.
Weitere Denkanregung bieten eine Vielzahl von Texten, so auch jener.
Viele, die sich der Gefahr für unsere Gesellschaft durch den übersteigerten Überwachungswahn des Staates im Klaren sind, folgten am Samstag dem Aufruf zur Demonstration durch Köln mit anschließender Kundgebung auf dem Roncalliplatz. Auch die GRÜNE JUGEND Lohmar und Rhein-Sieg nahmen an der Demonstration teil und stellten sich gegen unwirksame Methoden der Verbrechensbekämpfung und Aussetzung der Unschuldsvermutung.
Unter den Rednern auf der Kundgebung war auch Volker Beck.
In den Medien lässt die Aufmerksamkeit für die Menschenrechtsbewegung in Burma leider nach, umso wichtiger ist es Druck durch Kundgebungen und Demonstrationen auf die Internationale Gemeinschaft auszuüben sich endlich für einen Demokratisierungsprozess in Burma einzusetzen.
Am Samstag nahmen wir an einer Demonstration durch die Kölner Innenstadt teil. Der buddhistische Mönch Ashin Sopaka, eine Leitfigur der Proteste aus dem Exil, führte die Demonstration an und warb für neuerliche Veranstaltungen am 2. Oktober ab dem Wiener Platz und das Tragen von safranfarbener Kleidung.
Nach dem Protestmarsch unter Polizeibegleitung durch Köln endete die Kundgebung mit einem buddhistischen Friedensgebet auf der Domplatte. Weitergegeben sei der Aufruf über die Homepage von amnesty international an sog. Urgent Actions für politische Gefangene in Burma teilzunehmen.