Tag: Frouardplatz

Bei ihrer Klimaaktion auf dem Frouardplatz am vergangenen Samstag hat die GRÜNE JUGEND Lohmar auf den drohenden Anstieg des Meeresspiegels aufmerksam gemacht und Gegenmaßnahmen auch auf kommunaler Ebene gefordert.

Sprecherin Lisa Feustel: „Durch den Anstieg des Meeresspiegels um nur einen Meter wären bis zu 180 Millionen Menschen betroffen, die nicht nur ihr Zuhause verlieren, sondern durch überschwemmte Ackerflächen auch ins finanzielle und soziale Elend gestürzt würden. Das geht auch uns was an!”

Unter dem Motto „Bald sind auch eure Füße nass” verteilte die GRÜNE JUGEND Lohmar Flyer und versuchte auf kreative Weise mit Taucherbrillen bekleidet und in einem Kinderplantschbecken stehend die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren.

Sprecher Benedikt Schößler: „Auch wir in Lohmar müssen etwas gegen den Klimawandel tun. Dazu gehört eine Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie Fahrradfahren und ÖPNV genauso wie kommunales Engagement für erneuerbare Energien und die Sanierung öffentlicher Gebäude um Energie zu sparen. Nur wenn auch kleine Städte wie Lohmar mitmachen können wir noch etwas retten.”

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Extreme Wetterbedingungen und -veränderungen, wie der Sturm Kyrill und ungewöhnlich warme Temperaturen im Frühjahr, sind Vorboten des bereits begonnenen Klimawandels. Wenn wir es nicht schaffen die Erderwärmung bei einen Temperaturanstieg von 2°C zu stoppen, wird der Klimawandel katastrophale Folgen nach sich ziehen. Dazu gehören nicht nur weitere Naturkatastrophen sondern vor allem auch der Anstieg des Meeresspiegel. Große landwirtschaftlich wichtige Flächen und bewohntes Land in niedrig gelegenen Gegenden wie Bangladesh oder den Niederlanden werden dadurch überschwemmt. Die sozialen und finanziellen Folgen für die Bewohner werden katastrophal sein und durch eine Welle von Klimaflüchtlingen auch uns betreffen.

Die GRÜNE JUGEND Lohmar wird deshalb am 25.07.2009, von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, auf dem Frouardplatz in Lohmar unter dem Motto „Bald sind auch eure Füße nass” eine Aktion für mehr Umwelt- und Klimaschutz veranstalten.

Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger mit unserer Aktion und unseren Infomaterialien an dem Stand auf den Klimawandel aufmerksam machen und Bewusstsein dafür schaffen, dass es so wie bisher nicht weitergehen kann!

Als GRÜNE JUGEND Lohmar fordern wir auch auf kommunaler Ebene weitreichende Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß einzudämmen. Dazu gehören ein Ausbau des Nahverkehrs, mehr kommunales Engagement für erneuerbare Energien und Förderung des Radverkehrs durch mehr Fahrradwege.

Am Samstag, den 7. Oktober 2006, fand in Lohmar eine Kundgebung auf dem nördlichen Teil des Frouardplatzes in der Stadtmitte statt. Hierzu hatte die GRÜNE JUGEND Lohmar alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, eingeladen.
Unter dem provokanten Motto „Hier gibt es nichts zu sehen!“ wurden an einer 10m langen und 2m hohen Sichtschutzwand, die den Blick auf die gähende Leere des Frouardplatzes versperrte, Ideen für eine Nutzung des Frouardplatzes gesammelt. Vorbereitete Umfragebögen sollten helfen, ein umfassendes Meinungsbild der Bürger zu bekommen.

Manuel Peter (18), Sprecher der GRÜNEN JUGEND Lohmar, erklärt: „Wir haben festgestellt, dass viele Bürger wie wir der Meinung sind, dass der Platz nach der Umgestaltung zwar offener geworden ist, aber ohne Bepflanzung oder einen optischen Bezugspunkt die nackte Fläche einfach nicht attraktiv wirkt. Vor dem Umbau war der Platz deutlich einladender. Nur jeder fünfte der Befragten konnte die Aussage «Der Platz lädt zum Verweilen ein» teilen und vier von fünf Menschen fanden den Platz gar vor dem durch schwarz-rot beschlossenen Umbau attraktiver.“

Doch es blieb nicht bloß beim Meckern, auch Vorschläge wurden eingeholt: Fast alle Bürgerinnen und Bürger (90%) wünschen sich zum Beispiel wieder eine stärkere Bepflanzung. Vorstandsmitglied Felix Feustel (19) führt fort: „Es gab auch ganz konkrete Hinweise. Jüngeres Publikum sprach sich im Sommer für einen Beachclub auf dem Platz aus. Und eine ältere Dame wünschte sich, dass die Bänke andersherum stehen – dann würde sie die schöne Herbstsonne auch richtig genießen können und nicht bloß im Nacken haben.“ Auch eine deutlichere Trennung zum Parkbereich ist einer großen Mehrheit (über 83%) ein wichtiges Anliegen.

Neben weiteren Anliegen wie in den Boden eingelassenen Hülsen als Schirmständer der anliegenden Gastronomen kam häufig der Wunsch nach einem „Spezialitäten“-Wochenmarkt (z.B. mit Produkten aus ökologischem Anbau) oder die Forderung nach Springbrunnen und Spielmöglichkeiten für Kinder.

Manuel Peter: „Es hat uns sehr gefreut, wie viele Lohmarer sich die Zeit genommen haben, aktiv an der Ideensuche mitzuwirken. Wir werden sowohl die kleinen, kurzfristig umsetzbaren Wünsche, als auch solche mit größerem Umbauaufwand jetzt in die Politik geben, um Lohmar ein Stück schöner zu machen.“

Frouardplatz Lohmar: Hier gibt es nichts zu sehen!

Frouardplatz Lohmar: Hier gibt es nichts zu sehen!

Am Samstag, den 7. Oktober 2006, findet ab 10:00 Uhr in Lohmar eine Kundgebung auf dem nördlichen Teil des Frouardplatzes statt. Hierzu sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch Kinder und Jugendliche, herzlich eingeladen.

Die GRÜNE JUGEND Lohmar macht unter dem Motto „Hier gibt es nichts zu sehen!“ auf die fehlende Nutzung des Frouardplatzes und seine Trostlosigkeit nach dem Umbau aufmerksam.

Manuel Peter (18), Sprecher der GRÜNEN JUGEND Lohmar, erklärt: „Zwar ist der Platz nach der Umgestaltung offener geworden. Doch ohne Bepflanzung oder einen optischen Bezugspunkt wirkt die nackte Fläche nicht attraktiv. Niemand fühlt sich dort zum Verweilen eingeladen. Wir stellen uns auch die Frage, was unsere Freundinnen und Freunde der Partnerstadt Frouard dazu sagen würden, wenn sie wüssten, wofür Name ihrer Heimatstadt verwendet wird. Wir wären ja auch sauer, wenn in Frouard die Mülldeponie nach ‚Lohmar’ benannt würde.“

Zwei Bänke und einige unattraktive und funktionslose Betonwürfel wirken verloren und machen den Frouardplatz als Aufenthaltsort nicht attraktiver. Die propagierte Offenheit wirkt in Wirklichkeit wie eine große Leere.

Ziel der Kundgebung am kommenden Samstag ist der Austausch von Ideen und Meinungen bezüglich der Nutzung oder Umgestaltung des Frouardplatzes. Hierzu soll eine großflächige Plakatwand die Sicht auf den ohnehin leeren Platz versperren. Auf dem künstlichen Sichtschutz können, wie bei einer Pinwand, Interessierte ihre Vorschläge anbringen. Diese werden ausgewertet und der Politik übergeben.

Manuel Peter: „Wir wollen wissen, was sich die Lohmarer von ihrem Marktplatz wünschen. Besteht Interesse an Außengastronomie auf dem Frouardplatz? Wie können sich Jung und Alt gleichermaßen in der Stadtmitte wohl fühlen? Kann Lohmars Stadtkern eine Alternative bei der Freizeitgestaltung von Jugendlichen darstellen?“